WordPress-Alternativen 2026: Der ehrliche Überblick
Wenn du nach einer WordPress-Alternative suchst, gibt es 2026 im Wesentlichen vier Wege: Website-Baukästen (Wix, Jimdo, Squarespace), andere klassische CMS (Typo3, Joomla, Craft), Design-Plattformen wie Webflow – und statische Websites, mit oder ohne Betreuung. Welcher Weg passt, hängt an drei Fragen: Wer pflegt die Seite? Was darf sie laufend kosten? Und wem soll sie am Ende gehören? Dieser Artikel vergleicht alle vier ehrlich – inklusive der Nachteile jeder Option.
Hinweis: Ob du überhaupt wechseln solltest, ist eine eigene Frage – die beantworte ich hier. Dieser Artikel ist für alle, die die Entscheidung getroffen haben und jetzt die Optionen vergleichen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Baukasten (Wix, Jimdo): bequem, aber gemietet – kündigst du, ist die Website weg.
- Anderes CMS (Typo3, Joomla): löst das WordPress-Problem nicht, sondern verschiebt es – Wartung und Updates bleiben.
- Webflow: mächtig für Designer, teuer im Abo, Lernkurve für Laien hoch.
- Statische Website: schnellste und sicherste Option ohne Wartungsbedarf – klassisch mit dem Nachteil, dass Änderungen einen Entwickler brauchen; mit Betreuungsmodell entfällt auch der.
Option 1: Website-Baukästen (Wix, Jimdo, Squarespace)
So funktioniert's: Du gestaltest im Browser nach Vorlagen, der Anbieter kümmert sich um Hosting und Technik.
Stärken: Kein Update-Stress, schneller Start, planbare Kosten (15–40 €/Monat).
Ehrliche Schwächen: Die Ergebnisse bleiben Vorlagen-Look; die Ladezeiten sind mittelmäßig, weil die Systeme viel eigenen Code mitschleppen; und der entscheidende Punkt: Du mietest deine Website. Es gibt keinen Export, der woanders lauffähig wäre – kündigst du das Abo, existiert deine Website nicht mehr. Für ein Unternehmen heißt das: Dein wichtigstes digitales Asset gehört einem US-Anbieter.
Passt für: Nebengewerbe, Vereine, Projekte mit minimalem Budget und eigener Zeit.
Option 2: Ein anderes CMS (Typo3, Joomla, Craft CMS)
So funktioniert's: Wie WordPress, nur anders – Software auf einem Server, Datenbank, Backend zum Selbstpflegen.
Ehrliche Einschätzung: Wer WordPress wegen Update-Stress, Sicherheitslücken oder Trägheit verlassen will, löst mit einem anderen CMS nichts – er tauscht nur das Logo auf demselben Problem. Typo3 ist mächtig, aber komplexer als WordPress; Joomla altert; Craft ist elegant, braucht aber genauso Entwickler und Wartung. Ein CMS-Wechsel lohnt fast nur, wenn spezifische Funktionen es erzwingen.
Passt für: Größere Organisationen mit eigener IT und redaktionellen Teams.
Option 3: Webflow (und ähnliche Design-Plattformen)
So funktioniert's: Visueller Website-Builder für Profis; das Ergebnis wird als schneller Code auf Webflow-Servern gehostet.
Stärken: Designfreiheit, gute Performance, kein Plugin-Chaos.
Ehrliche Schwächen: Preise ab ca. 15–40 €/Monat pro Website und Jahr für Jahr steigend; die Bedienung überfordert Laien schnell (Webflow ist ein Profi-Werkzeug, kein Baukasten); und auch hier: Verlässt du die Plattform, nimmst du zwar den exportierten Code mit, verlierst aber das CMS dahinter.
Passt für: Design-affine Teams und Agenturen, die selbst laufend gestalten.
Option 4: Statische Website – die strukturelle Alternative
So funktioniert's: Die Website besteht aus fertigen HTML/CSS/JavaScript-Dateien. Kein CMS, keine Datenbank, kein Login. Was eine statische Website ist, erkläre ich ausführlich im Blog.
Stärken: Ladezeiten unter einer Sekunde (Google honoriert das messbar, siehe Core Web Vitals); keine CMS-Einfallstore (Login, Datenbank, Plugins existieren nicht); null Wartung, weil nichts veraltet; läuft auf dem günstigsten Hosting; die Dateien können dir vollständig gehören. Der direkte Vergleich mit WordPress: Statische Website vs. WordPress.
Die ehrliche Schwäche: Änderungen erfordern klassischerweise jemanden, der Code anfasst. Für Betriebe ohne Entwickler war das lange der K.-o.-Punkt.
Die Lösung dafür ist ein Betreuungsmodell: Ich baue deine Website statisch um (300 € pro Seite) und übernehme danach jede Änderung – du schickst eine WhatsApp oder E-Mail, am nächsten Werktag um 12 Uhr ist es online, vertraglich zugesichert. Ab 199 €/Monat inklusive Hosting, Sicherheit und technischem SEO. Damit bekommst du die Technik-Vorteile der statischen Website und die Bequemlichkeit eines Baukastens – ohne dessen Miet-Falle: Nach der Mindestlaufzeit gehören dir alle Dateien. So funktioniert es im Detail.
Der Vergleich auf einen Blick
| Baukasten | Anderes CMS | Webflow | Statisch (betreut) | |
|---|---|---|---|---|
| Pflegeaufwand für dich | gering | hoch | mittel | keiner |
| Ladezeit | mittel | mittel | gut | sehr gut |
| Sicherheitsrisiko | gering | hoch | gering | strukturell keines |
| Laufende Kosten | 15–40 €/M | Wartung 80–250 €/M | 15–40 €/M+ | ab 199 €/M inkl. aller Änderungen |
| Website gehört dir | nein | ja | teilweise | ja, nach Laufzeit |
| Änderungen macht | du | du/Agentur | du | dein Betreuer, morgen live |
Die meisten „WordPress-Alternativen" tauschen nur das Problem: Baukästen tauschen Freiheit gegen Bequemlichkeit, andere CMS tauschen ein Wartungssystem gegen das nächste. Die einzige Alternative, die das Grundproblem — laufende Pflege einer komplexen Software — wirklich beseitigt, ist die statische Website. Ihre historische Schwäche (Änderungen brauchen einen Entwickler) löst das Betreuungsmodell.
Wenn du wissen willst, wie deine WordPress-Seite als statische Website aussehen würde und was der Umstieg kostet: Schick mir deine URL – kostenlose Analyse, ehrliche Antwort. Die Preise stehen öffentlich hier.
Häufige Fragen
Für Präsentations-Websites (Betrieb, Praxis, Kanzlei): eine statische Website – am bequemsten im Betreuungsmodell. Für „selbst basteln mit wenig Budget": ein Baukasten, mit dem Wissen, dass die Seite gemietet bleibt.
Statische Websites lassen sich mit Generatoren wie Hugo, Astro oder Eleventy kostenlos bauen – wenn du selbst entwickeln kannst. Kostenlos und ohne Technikkenntnisse gibt es nicht seriös.
Dafür sind dynamische Systeme weiterhin richtig (Shopify für Shops, spezialisierte Portale für Logins). Die Alternativen in diesem Artikel gelten für Präsentations-Websites – die machen bei kleinen Unternehmen 90 % der Fälle aus.